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Mercedes Kampf beim großen Preis von Kanada

Schon seit 1967 (mit den Ausnahmen 1975, 1987 und 2009) fährt die Formel 1 ein Rennen in Kanada. Auch gestern, am Sonntag, den 24. Mai 2026, fuhr die Königsklasse des Motorsports auf dem Circuit Gilles-Villeneuve. 

Das Rennen begann chaotisch mit drei Formation Laps, ausgelöst durch einen technischen Defekt an der Ampel. Denn das rote Licht ging offensichtlich nicht aus. Bei dem zweiten Versuch blieb der Racing Bull von Arvid Lindbald in der Startaufstellung mit Getriebeproblemen stehen. Dadurch wurde dann auch der dritte Versuch abgebrochen. Aber nach zwei missglückten Startversuchen gelingt es endlich. Die Lichter gehen aus. George Russell startete schlecht von der Pole-Position, sein Teamkollege Kimi Antonelli versuchte, mit einem guten Start an ihm Vorbeizukommen. Doch von P3 schoss Lando Norris an ihnen vorbei und schnappte sich den ersten Platz.

In Runde sieben hatten wir dann fast einen Crash der Mercedes-Kollegen. Russell überholte Antonelli, fuhr vor dem WM-Führenden, der ihm fast in sein Heck gefahren wäre. Hinter ihnen zog der 4-fache Weltmeister Max Verstappen an seinem Rivalen Lewis Hamilton vorbei. 

Die zwei Mercedes-Fahrer machten das Rennen für jeden spannend, indem sie sich ein Dauerduell um den ersten Platz lieferten Toto Wolff fand dieses Verhalten „gerade noch akzeptabel”, hätte aber auch mit 10 % weniger Battle leben können. Und während der Blutdruck in der Mercedes-Garage immer wieder anstieg, führte Antonelli in Ruhe 22 das Rennen wieder an. Dann machte er aber einen Fehler. Antonelli verbremste sich und für einen kurzen Moment sah es so aus, als würden sich die Mercedes berühren taten sie aber nach Aussagen von George Russell nicht. 

Durch den Fehler musste Antonelli abkürzen und wurde vom Team aufgefordert, seine Position an Russell zurückzugeben. Dies tat er auch, verstand aber nicht, weshalb. 

Nur kurz nachdem er seine Position zurückbekam, stand der Mercedes von Russell in Runde 30 auf der Strecke. Wutentbrannt schmiss der Brite seine Kopfstütze aus dem Auto. Dafür bekam er im Nachhinein zu allem Überfluss auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro. Die Strafe wurde allerdings auf Kaution für 12 Monate ausgesetzt. 

Der Getriebeausfall von Russell sorgte für ein virtuelles Safety-Car, welches den anderen Fahrern die perfekte Möglichkeit für einen Pitstop gab. 

Dadurch, dass Russell ausgeschieden war, führte Antonelli das Rennen mit 7,4 Sekunden vor Hamilton an. 

In Runde 40 dann das Aus für den Titelverteidiger Lando Norris. Anscheinend war irgendwas an seinem Auto kaputt. Er kommentiert das nur mit: „Irgendwas ist kaputt, ich bin raus.“ Getriebe oder so”. Er schaffte es allerdings noch, das Auto hinter die Leitplanke zu fahren. Damit gab es keine große Unterbrechung wie bei Russell. 

In Rude 43 ging es dann direkt weiter mit DNF Sergio Pérez stand mit einem Aufhängungsschaden an der Box. Am Anfang dachte jeder, dass er Kontakt mit einer Mauer hatte, der Mexikaner wurde allerdings schon auf dem Weg zur Box langsamer. Ob es vorher irgendeinen Kontakt auf der Strecke gab, ist allerdings im Moment noch nicht bekannt. 

Das Rennen auf dem Circuit Gilles-Villeneuve war nach 68 chaotischen, aber auch spannenden Laps beendet, und der erst 19-jährige Mercedes-Pilot Kimi Antonelli gewann den Großen Preis von Kanada. Damit baute der WM-Führende seine Führung in der Drivers Championship aus. Das Podium bestand aus 3. Max Verstappen, 2. Lewis Hamilton und 1. Kimi Antonelli. Währenddessen gab es allerdings auch ganze 5 DNF und 1 DNS. 

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Kaira Antonia Höfliger
Kaira Antonia Höfliger
Bürgerreporter aus Rems-Murr-Kreis · BWlokal
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